1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland:

Lebensbericht Kurt Landauer, Foto: Franz Kimmel

Bildungsangebote

Digitaler Workshop für Lehrkräfte und an jüdischer Geschichte Interessierte im Rahmen der virtuellen LMU-Vortragsreihe „1700 Jahre Quellen aus der deutsch-jüdischen Geschichte“

Zum Abschluss der virtuellen LMU-Vortragsreihe „1700 Jahre Quellen aus der deutsch-jüdischen Geschichte“ richtet ein digitaler Workshop den Blick auf digitale und analoge Bildungsangebote zur Vermittlung der Jüdischen Geschichte und Kultur:

Julia Treindl wird dabei in einem interaktiven Kurzvortrag Projekte am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur vorstellen, welche für die schulische Bildungsarbeit konzipiert wurden, unter anderem eine interaktive virtuelle Karte mit dem Titel „Common Places, Common Times“ mit geschichtsdidaktisch aufbereiteten Texten, Interviews und digitalen Lernaufgaben.

Kerstin Baur leitet die Kulturvermittlung im Jüdischen Museum München. Sie stellt verschiedene schulische Angebote des Museums vor: Workshops zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart, Möglichkeiten der längerfristigen Projektarbeit oder auch zur Weiterbildung des Lehrpersonals. Außerdem geht sie der Frage nach, in welcher Form 2022 mit Schüler*innen an das Olympia-Attentat 1972 erinnert werden kann.

Jutta Fleckenstein und Rachel Salamander geben Einblicke in das Buchprojekt „Kurt Landauer – Präsident des FC Bayern. Briefwechsel mit Maria Baumann“. Das bedeutende Zeitdokument eröffnet Sichtweisen auf die Diffamierung und Verfolgung im Nationalsozialismus, Landauers Emigration in die Schweiz, die Nachkriegsgeschichte in München und natürlich auf die Vereinsgeschichte des FC Bayern. Im Gespräch mit Kerstin Baur werden Möglichkeiten für die schulischen Bildungsarbeit diskutiert.

Anmeldung:
Bayerische Lehrkräfte: FIBS
Andere Interessierte: julia.treindllrz.uni-muenchende

Flyer zur Vortragsreihe hier herunterladen.

Veranstaltungsort
Digital via Zoom

Veranstalter
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums München in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen.

Ein Museum der Landeshauptstadt München