Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel
Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel

Studienraum

Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

Der Studienraum ist ein Ausstellungsbereich, der durch wandelbare Vitrinen konzentrierte Studienausstellungen ermöglicht, um einen diskursiven Beitrag zur aktuellen jüdischen Kulturgeschichte zu leisten. Auch unsere stetig wachsende Sammlung kann hier in einer kleinen Schau präsentiert und näher vorgestellt werden.

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Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

Der Studienraum ist ein Ausstellungsbereich, der durch wandelbare Vitrinen konzentrierte Studienausstellungen ermöglicht, um einen diskursiven Beitrag zur aktuellen jüdischen Kulturgeschichte zu leisten. Auch unsere stetig wachsende Sammlung kann hier in einer kleinen Schau präsentiert und näher vorgestellt werden.

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Niv Fridman, Heidi in Israel, 2021  Niv Fridman
Niv Fridman, Heidi in Israel, 2021 © Niv Fridman

11. Mai – 16. Oktober 2022 | Studienraum Ebene 1

HEIDI IN ISRAEL

Fotoserie von Niv Fridman

Eine Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München

Der israelische Künstler Niv Fridman setzt Heidi in einer nahöstlichen Umgebung neu in Szene. Als Annäherung an das Thema beschäftigte er sich mit historischen Postkarten des frühen 20. Jahrhunderts, die das „Heilige Land" auf romantische Art und Weise als Sehnsuchtsort zeigen. Die Ansichtskarten assoziierte er mit Heidi und ihrer Heimatverbundenheit. Gleich den Landschaften auf den Postkarten, ist auch Heidis Welt in den Bergen ein romantischer Sehnsuchtsort mit großer Symbolkraft. So inszeniert Fridman „seine Heidi" – dargestellt von der israelischen Tänzerin und Performancekünstlerin Tamar Rosenzweig – bewusst an Schauplätzen und Landschaften, die für ihn die israelische Natur symbolisieren, und kreiert so sein persönliches nahöstliches „Heidiland".
Eine Skulptur aus echter Schweizer Schokolade ergänzt die Fotoserie als Hommage an Heidis Ursprungsland. Sie ist die Umsetzung einer Fotografie der Tänzerin Tamar Rosenzweig als Heidi, die hoffnungsvoll und selbstbewusst der Sonne entgegenblickt und den Arm schützend vor die grellen Sonnenstrahlen hält.

Niv Fridman (geb. 1996) lebt und arbeitet in Tel Aviv. Er studierte an der Kunsthochschule Bezalel in Jerusalem und dem Cooper Union College in New York. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt. In seinen künstlerischen Arbeiten verbindet er Geschichte und Gegenwart und reflektiert häufig auch Themen der klassischen Kinderliteratur.

Eine Ausstellung des Heidiseums begleitend zur Ausstellung „Heidi in Israel. Eine Spurensuche" in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.