Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel
Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel

Studienraum

Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

Der Studienraum ist ein Ausstellungsbereich, der durch wandelbare Vitrinen konzentrierte Studienausstellungen ermöglicht, um einen diskursiven Beitrag zur aktuellen jüdischen Kulturgeschichte zu leisten. Auch unsere stetig wachsende Sammlung kann hier in einer kleinen Schau präsentiert und näher vorgestellt werden.

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Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

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Damenfahrrad aus dem Besitz von Hedwig Frankenburger. Foto: Eva Jünger
Damenfahrrad aus dem Besitz von Hedwig Frankenburger. Foto: Eva Jünger

AB 10. November 2021

Max Frankenburger (1860—1943)
Fahrradpionier und Privatgelehrter

Eine Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München

Max Frankenburger, Sohn eines jüdischen Religionslehrers aus Mittelfranken und begeisterter Radfahrer, war 1888 Mitbegründer der "Victoria Fahrradwerke" in Nürnberg, die sich zu einer der größten einschlägigen Fabriken in Deutschland entwickelte. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft um 1900 zog sich Frankenburger aus dem operativen Geschäft zurück und übersiedelte nach München, um sich hier seiner zweiten Leidenschaft zu widmen: Der Erforschung der Goldschmiedekunst. Neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen zählt vor allem sein 1909 erschienenes Buch "Die Alt-Münchner Goldschmiede und ihre Kunst" noch heute zu einem wichtigen Standardwerk. Über Leben und Sterben des Verfassers, der 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet wurde, war bisher hingegen wenig bekannt.

Kurator
Bernhard Purin

Ausstellungsgestaltung
Architekt Martin Kohlbauer

Ein Museum der Landeshauptstadt München