Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel
Vitrine im Studienraum © Franz Kimmel

Studienraum

Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

Der Studienraum ist ein Ausstellungsbereich, der durch wandelbare Vitrinen konzentrierte Studienausstellungen ermöglicht, um einen diskursiven Beitrag zur aktuellen jüdischen Kulturgeschichte zu leisten. Auch unsere stetig wachsende Sammlung kann hier in einer kleinen Schau präsentiert und näher vorgestellt werden.

Studienraum

Neben den drei Ausstellungsebenen stehen unseren Besucher_innen weitere Vertiefungsräume zur Verfügung. Dazu gehört der Studienraum in der ersten Ausstellungsebene.

Der Studienraum ist ein Ausstellungsbereich, der durch wandelbare Vitrinen konzentrierte Studienausstellungen ermöglicht, um einen diskursiven Beitrag zur aktuellen jüdischen Kulturgeschichte zu leisten. Auch unsere stetig wachsende Sammlung kann hier in einer kleinen Schau präsentiert und näher vorgestellt werden.

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ANGEBOTE

Nina Prader, Die Ringenden (Ausschnitt), 2022

1. – 30. Dezember 2022 | Studienraum Ebene 1

Zwölf Monate – Zwölf Namen

50 Jahre Olympia-Attentat München

Dezember: MOSHE WEINBERG

Der Terroranschlag während der Olympischen Spiele 1972 in München jährt sich 2022 zum 50. Mal: In Erinnerung an die zwölf Getöteten, widmen sich Institutionen aus München und Fürstenfeldbruck jeden Monat einem Opfer, seinem Leben und seinem Schicksal.

Das Jüdisches Museum München, das NS-Dokumentationszentrum München, das Centrum für Jüdische Studien Graz, das Graz Museum und das Jüdische Museum Wien erinnern im Dezember an Moshe (Muni) Weinberg, den Trainer des israelischen Ringerteams während der Olympischen Spiele 1972.
Als Gedenkmedium entstand die Graphic Novel „Die Ringenden“ von Nina Prader, gedruckt in Zusammenarbeit mit Lucky Punch Press. Sie ist ein handgebundenes Kunstbuch und interaktives Kunstwerk, ein Denkmal.
Diese Gedenkschrift in deutscher und englischer Sprache basiert auf Interviews mit Wissenschaftler_innen und Zeitzeug_innen zu Moshe (Muni) Weinbergs Leben, den Geschehnissen von 1972 und dem Gedenken seit dessen Tod.

Ich habe mich dafür entschieden, den Schwerpunkt meiner Darstellung auf die Fürsorge und die Verbundenheit zu legen. Mit dieser Publikation möchte ich über die Trauer und den Schmerz beim Verlust eines geliebten Menschen sprechen.“ Nina Prader

Im Jüdischen Museum München und im Graz Museum wird diese im Rahmen der Installation „Lesering“ präsentiert — ein Raum für aktives Gedenken. Die Installation wird am 01.12.2022 um 18 Uhr im Jüdischen Museum München im Rahmen eines Soft Openings eröffnet und im Graz Museum am 06.12.2022 um 18 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert.
Eine begleitende Broschüre zur Familiengeschichte Weinbergs wurde vom Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz ausgearbeitet. Gemeinsam mit Nina Prader bieten das NS-Dokumentationszentrum München ein Vermittlungsprogramm und das Jüdische Museum Wien am 12.12.2022 um 18:45 Uhr ein Künstlerinnengespräch an.

Eine Installation des Jüdischen Museums München.