Rahels Reise

Cover "Rahels Reise", im Vordergrund ein brauner Koffer vor grünem Hintergrund. © Secession Verlag
Cover "Rahels Reise", © Secession Verlag

Buchvorstellung und Lesung mit Autor C. Bernd Sucher

Rahels Reise erzählt die Geschichte einer jüdischen Großfamilie über fünf Generationen.

Wir blicken tief ins Herz einer Familie, die dem Grauen des Nationalsozialismus entkommen ist, die das Leben feiert, Kunst und Musik liebt, und deren Mitglieder scheinbar alles übereinander wissen.
Im hohen Alter entscheidet sich Rahel Cohel, in ihre Geburtsstadt Fürth zu reisen – gegen den Willen ihres Mannes, der sich geschworen hat, das "Land der Mörder" nie wieder aufzusuchen. Sie erfüllt damit den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter und lüftet ein ungeahntes Familiengeheimnis.
Das Leben seiner jüdischen Familie und Großmutter hat C. Bernd Sucher zu einem Roman inspiriert, in dem er biografische und fiktionale Details zu einer Erzählung über die Liebe und die Kunst des Verzichts verwebt. Mit seiner umfassenden Familiensaga hat er einen Roman geschrieben, der von Witz geprägt ist, aber auch von berührenden und oftmals nachdenklich stimmenden Momenten.

C. Bernd Sucher wurde in Bitterfeld geboren und wuchs in Hamburg auf. Er studierte an der Universität Hamburg, der University of Michigan in Ann Arbor und der Universität München Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik und wurde mit einer Arbeit über Martin Luther und die Juden promoviert. Von 1978 bis 1980 war er leitender Kulturredakteur der Schwäbischen Zeitung und wechselte dann zur Süddeutschen Zeitung, wo er bis 1999 verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater und der erste Theaterkritiker war. Seit 1999 ist er Mitglied des PEN- Clubs, seit 2018 Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Mit seiner literarischen Vortragsreihe "Suchers Leidenschaften" tritt er seit 1999 gemeinsam mit Theaterkünstlern europaweit auf.

Eintritt
frei

Veranstalter
Eine Veranstaltung der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München und dem Jüdischen Museum München.