25. Oktober 2023 – 17. März 2024 | Studienraum

Tante Olgas Silberleuchter
Eine Münchner Familiengeschichte

Eine Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München

1939 wurde eine Verordnung erlassen, die Deutsche jüdischer Herkunft dazu zwang, Schmuck und wertvollen Hausrat abzugeben. Auch die Münchnerin Olga Maier musste sich von einem Paar silberner Kerzenleuchter trennen, die das Bayerische Nationalmuseum für seine Sammlung erwarb.

Olga Maier, Familienmensch und echtes Münchner Kindl, pflegte stets ein enges Verhältnis zu ihren Verwandten. Dieses blieb auch aufrecht, als einige ins Ausland flohen. Olga selbst gelang das nicht.…

25. Oktober 2023 – 17. März 2024 | Studienraum

Tante Olgas Silberleuchter
Eine Münchner Familiengeschichte

Eine Ausstellung im Studienraum des Jüdischen Museums München

1939 wurde eine Verordnung erlassen, die Deutsche jüdischer Herkunft dazu zwang, Schmuck und wertvollen Hausrat abzugeben. Auch die Münchnerin Olga Maier musste sich von einem Paar silberner Kerzenleuchter trennen, die das Bayerische Nationalmuseum für seine Sammlung erwarb.

Olga Maier, Familienmensch und echtes Münchner Kindl, pflegte stets ein enges Verhältnis zu ihren Verwandten. Dieses blieb auch aufrecht, als einige ins Ausland flohen. Olga selbst gelang das nicht. Sie wurde 1942 in das Getto Theresienstadt deportiert und später im KZ Treblinka ermordet. Lange Zeit blieben das Leben von Olga Maier und auch die Geschichte der Leuchter im Dunklen. Erst 2022 wurden die Kerzenleuchter an die Erbengemeinschaft restituiert. Um die Erinnerung an Olga Maier aufrechtzuerhalten, schenkte sie die Leuchter dem Jüdischen Museum München.

In der Studienraumausstellung wird die Geschichte Olga Maiers sowie ihrer Familie, die heute in die ganze Welt verstreut ist, erzählt. Gleichzeitig soll an diesem Leuchterpaar exemplarisch die systematische Entrechtung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit aufgezeigt werden.

Kuratorin
Sarah Steinborn

Ausstellungsgestaltung
Christoph Sauter

 

In der Ausstellung gibt es Texte in Leichter Sprache.

Hier das Begleitheft in Leichter Sprache herunterladen

Ausstellungszeit

25. Oktober 2023 – 17. März 2024

Ausstellungsort

Studienraum

Kuratorin

Sarah Steinborn

Gestaltung

Christoph Sauter

Was gibt's noch?

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Breslauer Leuchterpaars auf unserem Blog:

Ein Breslauer Leuchterpaar für das Jüdische Museum München

Zum Forschungsprojekt des Bayerischen Nationalmuseums
Beitrag in der BR2-Nahaufnahme von Christine Hamel

 

Bildung & Schulen

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ANGEBOTE

 

 

 

Ausstellungsansicht "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München
Ausstellungsansicht "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München
Ausstellungsansicht "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München
Ausstellungsansicht "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München
Besucherin in der Ausstellung "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München
Besucherin mit Broschüre in Leichter Sprache in der Ausstellung "Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte", Foto Eva Jünger / Jüdisches Museum München

PUBLIKATION

Die Begleitbroschüre zur Ausstellung zum kostenfreien Download

PDF AUSSTELLUNGSBROSCHÜRE

Enteignet, entrechtet, ermordet.

Abendzeitung, 22. November 2023